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Inhaltsübersicht:
Vorwort
I. „Freiheit ! Für die Presse Freiheit !“ A) Ernst Ortlepp, Carl Herloßsohn und "Der Komet." (1831-1833) B) In den Fängen der preußischen und sächsischen Zensur. (1831-1835)
II. "Wer einmal gelebt hat, dessen Tod muß bewiesen werden" Ein fiktiver Tatortbefundbericht zum Tode von Ernst Ortlepp. (1864)
Dokumentation
Literatur
Inhaltsverzeichnis
Das Buch ist nicht mehr lieferbar.
Text aus dem Vorwort:
Mit der vorliegenden Arbeit möchte ich zur Wiederentdeckung des "verschollenen Dichters" Ernst Ortlepp beitragen und die bereits erschienene Literatur ergänzen. Die von mir ausgewählten und vorgestellten Dokumente sollen verdeutlichen, welchen mühevollen Lebensweg Ortlepp mit seiner Arbeit zu bewältigen hatte.
Meine ersten Hinweise auf Ortlepp erhielt ich durch die Literatur zu Friedrich Nietzsche, geschrieben von Hermann Josef Schmidt: Nietzsche absconditus oder Spurenlese bei Nietzsche. II. Jugend. 2. Teilband 1862-1864. Berlin-Aschaffenburg 1994, S. 694-741: "Ein rätselhafter Fund: Friedrich Nietzsches (ver)heimlich(t)er Kindheits- und Jugendvertrauter."
Mein Interesse wuchs, als ich die Darstellung der Todesart bzw. Todesursache las, hier war (noch) nichts geklärt, es gab nur Vermutungen, Spekulationen und unbeantwortete Fragen. Meine 30-jährige kriminalistische Berufserfahrung ließ mich nicht ruhen, den Todestag, die Todesart und Todesursache, soweit das heute noch möglich ist, zu ermitteln. Trotz intensiver Recherchen gelang es mir nicht, Polizeiberichte und Gerichtsakten zu beschaffen. Was ich jedoch fand waren Akten der preußischen und sächsischen Behörden, die sich mit dem Debit und der Zensur von Ernst Ortlepps Schriften und Gedichten (1831-1835) befassten und eine Kritik von Heinrich Laube über drei Werke Ortlepps.
Im I. Teil beschreibe ich, wie die Zensur und Kritik mit seinen Werken umging. Dazu stelle ich in der Einführung die Entstehung der Zensurgesetze im Deutschen Bund dar, zitiere A) einen kurzen Abschnitt aus Ernst Ortlepps Lebenslauf, schildere kurz seine Zusammenarbeit mit Carl Herloßsohn und dokumentiere Ortlepps Texte in der Zeitschrift "Der Komet." (1831-1833). Anschließend folgt die Darstellung der Kritik Heinrich Laubes.
Im Abschnitt B) beschreibe ich die Neuorganisation der Zensur in Preußen und Sachsen, und dokumentiere deren Praxis, dargestellt an den lyrischen Werken Ernst Ortlepps, dabei habe ich Orthographie und Interpunktion beibehalten.
Im II. Teil der Arbeit erstelle ich anhand der mir zugänglichen Quellen einen fiktiven Tatortbefundbericht über den Tod Ernst Ortlepps.
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